Rotfeuerfisch
Nun auch Fische können gefährlicher sein, als angenommen. Das beste Beispiel dafür ist der Rotfeuerfisch. Rotfeuerfische (Pterois) bilden eine von mehreren Arten von auffälligen indopazifischen Fischen der Drachenkopffamilie, Scorpaenidae (Ordnung Scorpaeniformes). Sie sind bekannt für ihre giftigen Flossenstacheln, die schmerzhafte, wenn auch selten tödliche Stichwunden verursachen können. Die Fische haben vergrößerte Brustflossen und verlängerte Rückenflossenstacheln, und jede Art trägt ein besonderes Muster aus kräftigen, zebraartigen Streifen. Wenn sie gestört werden, breiten sich die Fische aus und zeigen ihre Flossen und, wenn sie weiter gedrückt werden, präsentieren und greifen sie mit den Rückenstacheln an.

Rotfeuerfisch
Candiru
Der Candiru (Vandellia cirrhosa) ist ein schuppenloser, parasitischer Wels der Familie Trichomycteridae, der im Amazonasgebiet vorkommt. Es ist durchscheinend und aalartig und wird bis zu einer Länge von etwa 2,5 cm groß. Der Candiru ernährt sich von Blut und wird häufig in den Kiemenhöhlen anderer Fische gefunden. Es greift manchmal auch Menschen an und gelangt bekanntermaßen in die Harnröhren von Badegästen und schwimmenden Tieren. Einmal in der Passage, richtet es die kurzen Stacheln auf seinen Kiemendeckeln auf und kann dadurch Entzündungen, Blutungen und sogar den Tod des Opfers verursachen.

Candiru